Teebaumöl hilft nicht nur bei Pickeln

Teebaumöl ist bekannt als natürliches Hausmittel gegen Pickel und steht in vielen Badezimmerschränkchen. Aber das wertvolle Öl aus Australien hat noch viel mehr zu bieten. Dieses Öl kann bei den verschiedensten Hautproblemen angewendet werden, genauso auch bei Erkältungen und Zahnfleischentzündungen. Auf die Psyche kann dieses Öl ebenfalls positiv einwirken und sorgt für Entspannung, Stärkung und Ausgleich. Ein kleiner Rundum-Helfer für Körper und Psyche!

Teebaumöl-web

Teebaumöl – Melaleuca alternifolia| © Foto: Fairwandlung.de

Allgemeines zu Teebaumöl

Das Wissen um die antiseptische, bakterizide und fungizide Wirkung des Teebaums, was den Ureinwohnern Australiens schon lange vor uns bekannt war, wurde in Europa erst 1925 wissenschaftlich bestätigt. Heute ist Teebaumöl kaum mehr aus dem Badezimmer wegzudenken.

Durch Wasserdampfdestillation der Blätter und Zweige wird Teebaumöl gewonnen. Reines Teebaumöl ist klar bis leicht gelblich und hat einen frischen und würzigen Geruch

Für die Wirksamkeit ist es wichtig ein qualitativ hochwertiges Öl zu benutzen. Bio-Teebaumöl garantiert eine pestizidfreie Herstellung. Wenn du dir Bio-Teebaumöl für die folgenden Anwendungen besorgst, solltest du darauf achten, des es sich um Bio-Teebaumöl in reiner Form handelt – ohne andere Zusätze.

Wirkung auf Körper und Psyche

Wie bereits erwähnt, wirkt Teebaumöl antiseptisch, bakterizid und fungizid. Dieses Öl kann bei den verschiedensten Beschwerden angewendet werden, da es entzündungshemmend und wundheilend in der Wirkung ist. Verschiedene Hautprobleme wie z.B. Pickel, unreine Haut, Warzen und auch Nagelpilz können hiermit behandelt werden.

Bei Erkältungen und Entzündungen im Mund- und Rachenraum kann man ebenfalls gute Erfolge erzielen.

Interessant ist auch die Wirkung auf die Psyche: Teebaumöl kann bei Ängsten, Antriebslosigkeit und Erschöpfungszuständen helfen.

Anwendung und Dosierung von Teebaumöl

Haut und Haare
  • Pickel: mehrmals täglich mit einem Wattestäbchen auf den Pickel auftragen
  • unreine Haut (Gesicht): wenige Tropfen auf ein feuchtes Wattepad geben und das Gesicht damit sanft abtupfen – Augen dabei aussparen
  • unreine Haut (Körper): 10 Tropfen ins Badewasser oder wenige Tropfen in die Körperlotion geben
  • Schuppen und juckende Kopfhaut: 5-7 Tropfen in ein mildes Shampoo geben
  • Insektenstiche: 1-2 Tropfen auf den Stich auftragen
  • Massage: einige Tropfen mit einem reinen Bio-Pflanzenöl mischen (zum Beispiel: Mandelöl, Avocadoöl oder Jojobaöl)
  • müde oder riechende Füße: ein paar wenige Tropfen zwischen die Zehen geben und/oder ein Fußbad mit 5-7 Tropfen

Wenn du größere Hautstellen mit Teebaumöl behandeln möchtest, bietet es sich an, ein Trägeröl zu nehmen um es zu mischen – gerade auch bei empfindlicher Haut. Kokosöl oder Mandelöl ist hierfür besonders geeignet.

Mund- und Rachenraum
  • Bei Reizungen und Entzündungen im Mund- und Rachenraum: 3-5 Tropfen in ein Glas Wasser geben und damit gurgeln
  • Zahnstein und Karies behandeln und vorbeugen: 1 Tropfen auf die Zahnpasta geben
Psyche – Aromatherapie

Um der Seele etwas Gutes zu gönnen gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • entspannendes Bad: 10 Tropfen ins Badewasser geben
  • Duftlampe oder Vernebler: wenige Tropfen (je nach „Geschmack“)

Ein Vernebler ist hier besser geeignet als eine Duftlampe, da durch das Erhitzen in der Duftschale viele Wirkstoffe verloren gehen.

Aufbewahrung und Hinweise zu Teebaumöl

Die Verträglichkeit sollte gerade bei empfindlicher Haut vor der Anwendung an einer gesunden Hautstelle getestet werden. In seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen oder Unverträglichkeiten kommen.

Da es sich bei Teebaumöl um einen empfindlichen Heilstoff handelt, sollte es geschützt vor Licht-und Lufteinflüssen aufbewahrt werden

Bei mir ist Teebaumöl regelmäßig im Einsatz 🙂 Auch wenn ich mich zu Beginn etwas an den intensiven Geruch gewöhnen musste. Ich würde dir empfehlen, dich vorsichtig heranzutasten bei der Verwendung, da man gerne mal etwa mehr nimmt – ganz nach dem Motto : viel hilft viel! – und dann den eigenen Geruchssinn mit zu viel Duft leicht überfordert 😉

Hast du bereits Erfahrungen mit Teebaumöl gemacht?
Bei was setzt du das Öl ein? 🙂

Bis bald

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Quelle: gesundheit.de, teebaumoel.net

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IyvonSophiePascalMonaMeike/ Durch grüne Augen Letzte Kommentartoren
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Iyvon
Gast

Hallo, ich finde das ist sehr gut beschrieben worden, danke dafür habe mir ein paar Inputs holen können 🙂 Ich selber habe auch Erfahrungen mit Teebaumöl gemacht, jedoch war ich damals blutiger Anfänger und mir ist auf ein mal schlecht und schwindlig geworden 😀 Ich merke allerdings, wenn es mal auf eine reduzierte Menge anwendet, kann es sehr wohltuend sein.
Liebe Grüße
Iyvon

Pascal
Gast

Du erwähnst es ja auch selbst: Der Geruch von Teebaumöl. Den kann ich wirklich gar nicht ab. Der ist meiner Meinung nach nicht nur scheußlich, sondern auch noch so stark und penetrant, dass er mir nicht mehr aus der Nase geht.

Wenn ich einmal im Bad was mit Teebaumöl mache, habe ich das Gefühl, dass es nach dem Zeug Stunden danach noch immer „stinkt“. Dass ich’s dann auch nicht direkt auf der Haut haben kann, ist verständlich.

Mensch, wie können selbst nur wenige Tropfen davon so „stinken“? 😀

Beste Grüße aus Dorsten!

Sophie
Gast
Sophie

Also mir das Teebaumöl damals bei meiner unreinen Haut im Gesicht wunderbar geholfen. Ich habe damit wahnsinnig gute Ergebnisse erzielt, aber bei meiner Freundin hat das überhaupt nichts gebracht. Das scheint dann wohl auch immer Typ abhängig zu sein

Meike/ Durch grüne Augen
Gast

Schöner Artikel und ich denke, bei einem langsamen Herantasten an die richtige Dosierung ist Teebaumöl sicherlich zu empfehlen.
Ich war vor einigen Jahren so unbedacht und habe pures Teebaumöl unverdünnt und flächig über Nacht auf meine Haut aufgetragen. Die Folge: Ich hatte mehrere Tage einen ganz fiesen Ausschlag im Gesicht. 🙂
Seitdem verwende ich das Öl nicht mehr, obwohl mir natürlich klar ist, dass meine Dosierung viel zu stark war und ich das Öl mit einem Trägeröl hätte mischen sollen.
Aber gebranntes Kind scheut das Feuer, oder so ähnlich! 😉
Liebe Grüße,
Meike