Natürliche Hilfe bei Sonnenbrand

Die ersten Sonnenstrahlen zeigen sich nach dem langen kalten Winter. Wer will da die Sonne nicht in vollen Zügen genießen? Nicht nur unser Gemüt sehnt sich nach der wärmenden Sonne, auch unser Körper braucht sie. Unsere Haut benötigt die Sonnenstrahlen, um Vitamin D herstellen zu können, welches entscheidend für unsere Gesundheit ist. Zu viel der UV-Strahlung schädigt allerdings unsere Haut. Also heißt es: Sonne – ja! Zu viel davon – nein! Was aber tun, wenn man sich doch einen Sonnenbrand eingefangen hat?

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Sonne genießen – ohne Sonnenbrand | Foto: pixabay.com

Was ist ein Sonnenbrand?

Ein Sonnenbrand ist eine akute Entzündungsreaktion, welche durch UV-Strahlen der Sonne ausgelöst werden kann. Wenn die Haut mit der Eigenpigmentierung mit den eindringenden Strahlen nicht mehr fertig werden kann, reagiert sie mit einer Entzündung. Die Entzündung kann sich mit Rötung, Überwärmung und sogar Blasenbildung bemerkbar machen.

Man unterscheidet die Stärke des Sonnenbrands in Grad I, II und III:

  • Grad I: leichte Rötung, Brennen und Juckreiz
  • Grad II: stärkere Rötung, Blasenbildung und offensichtliche Verbrennungserscheinungen
  • Grad III: großflächige Zerstörung und Ablösung der Haut –> hier sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden

Da die typischen Symptome mit einer Verzögerung auftreten, ist es sinnvoll, schon bei minimalen Anzeichen zu reagieren. Wenn Rötungen und Spannungen auf der Haut auftreten, hat dich der Sonnenbrand bereits voll erwischt.  Am besten ist natürlich, es garnicht erst soweit kommen zu lassen.

Wie beugt man dem Sonnenbrand vor?

Um einem Sonnenbrand vorzubeugen gibt es ein paar einfache Basics, die man beachten sollte, wenn man nicht auf das Sonnenbaden verzichten möchte:

  1. Mittagssonne meiden: Die Strahlung ist um die Mittagszeit am intensivsten und kann somit auch am schnellsten zu einem Sonnenbrand führen.
  2. Bei intensiver Sonneneinstrahlung Sonnencreme verwenden, damit die Haut nicht ungeschützt der Sonne ausgesetzt ist (Achtung: achte bitte auf die Inhaltsstoffe, es gibt reichlich Sonnencremes die Aluminium enthalten!)
  3. Schützende Kleidung für empfindliche Haut evtl. auch Sonnenhut
  4. Haut langsam an die Sonne gewöhnen: Die Zeit des Sonnenbadens wird am besten langsam gesteigert, sodass sich die Haut besser daran gewöhnen kann.
  5. Wechsel zwischen Sonne und Schatten: Für die Haut ist es angenehmer, wenn du zwischen Sonne und Schatten wechselst, anstatt der Haut „das volle Programm“ zu verpassen.
  6. Bei den ersten kleinen Anzeichen aus der Sonne in den Schatten gehn.

Was du bei einem Sonnenbrand auf keinen Fall machen solltest:

Als erstes denkt man direkt, dass Kühlung bei Sonnenbrand hilft. Das ist nur halb richtig. Es sollte nie mit eiskalten Substanzen gekühlt werden. Die Temperatur sollte nicht unter 15 Grad sein. Zu starke Kühlung kann das Gewebe zusätzlich schädigen und auch den Heilungsprozess hinauszögern.

Es sollten auch keine Salben, Fette oder Öle auf die Haut aufgetragen werden, da diese die Wärmeabgabe der Haut stören und somit den Zustand noch verschlechtern können.

Hilfe aus der Natur

Falls dich doch ein Sonnenbrand erwischt hat, kannst du ihn bei leichten Formen (Grad I) selbst mit natürlichen Mitteln behandeln. Bis sich die Haut vollständig regeneriert hat, solltest du die direkte Sonne meiden und die Stelle mit deiner Kleidung abdecken.

Aloe Vera: Eine Aloe Vera Pflanze zuhause hat schon so seine Vorteile. Schneide dir einfach ein Stück der Pflanze ab und gebe den Saft auf die betroffenen Hautstellen. Aloe Vera wirkt kühlend und heilend, da entzündungshemmende Stoffe in ihr stecken. Sie zieht relativ schnell ein. Du kannst direkt nachlegen, wenn der Saft in die Haut eingezogen ist.

Kamillentee oder Schwarzer Tee: Bei kleineren betroffenen Hautstellen, kannst du einen bereits aufgebrühten Teebeutel etwas im Kühlschrank aufbewahren und danach auf den Sonnenbrand legen. Es eignet sich schwarzer Tee und auch Kamillentee. Bei größeren Stellen kannst du Tücher in starkem, abgekühltem Tee tränken und im Anschluss aufbringen.

Heilerde: Wenn du Heilerde zuhause hast, kannst du sie mit kühlem Wasser zu einem Brei anrühren und auf den Sonnenbrand auftragen. Wenn das ganze getrocknet ist, wird die Erde einfach mit kühlem Wasser abgeduscht.

Gurke: Gurkenscheiben helfen nicht nur bei Gesichtsmasken, sondern auch bei sonnenverbrannter Haut. Sie kühlen und geben der Haut Feuchtigkeit.

Wasser trinken: Wichtig ist auch, dass dem Körper von innen Flüssigkeit zugeführt wird. Das hilft der Haut ebenfalls bei der Regeneration.

Ich wünsche dir schöne sonnige Tage, ohne Sonnenbrand! 🙂

Hast du vielleicht noch weitere Tipps bei Sonnenbrand?
Ich freue mich über einen Kommentar von dir 🙂

Bis bald

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Quelle: heilpraxisnet.de

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2 Kommentare

  1. Liebe Mona,

    ein total wichtiges Thema, das du da ansprichst – auch wenn wir alle bei den momentanen Temperaturen glauben, dass es dieses Jahr nicht relevant wird… 😉
    Vorbeugung ist da absolut die beste Variante. Und da hilft eben nicht nur Sonnenschutz drauf und trotzdem in die Sonne, sondern eben wie schon von dir beschrieben das Meiden zu starker Sonneneinstrahlung.

    Was bei mir gut hilft, wenn es mich doch mal erwischt hat, sind Quark- oder Joghurtmasken. Die kühlen super angenehm und nehmen die Entzündung etwas zurück.
    Dein Hinweis auf große Flüssigkeitszufuhr ist auch super wichtig!

    Liebe Grüße
    Lena | Rosemary – schön natürlich

    • Hallo liebe Lena,

      vielen Dank für deinen Beitrag 🙂
      Das mit den Quark- und Joghurtmasken ist auch ein toller Tipp!

      Es kommen bestimmt bald wieder ein paar wärmere Tage – wir bleiben optimistisch! 😉

      Viele liebe Grüße

      Mona

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