Heilpflanze für Frauen: Frauenmantel

Für Frauenbeschwerden ist ein Kraut gewachsen! Die Heilpflanze Frauenmantel Alchemilla vulgaris hilft Frauen bei typischen Beschwerden und Wehwehchen: starke und schmerzhafte Menstruation, PMS (Prämenstruelles Syndrom), Ausfluss und vielem mehr. Diese Pflanze lässt sich gut zum Tee verarbeiten und auch der Anbau im eigenen Gärtchen geht quasi von allein 🙂

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Blühender Frauenmantel | © Foto: Fairwandlung.de

Allgemeines zum Frauenmantel

Der Frauenmantel kommt ursprünglich aus Asien und Osteuropa – ist aber mittlerweile auch bei uns heimisch und wächst auf feuchten Wiesen und in lichten Wäldern sogar wild.

Diese Heilpflanze zählt zur Familie der Rosengewächse und ist in verschiedenen Arten vorzufinden. Die besonderen Inhaltsstoffe haben aber alle Frauenmantelarten gemeinsam:

  • ätherisches Öl
  • Bitterstoffe
  • Gerbstoffe
  • Progesteron
  • Harze
  • organische Säuren
  • Saponine

Aussehen und Eigenschaften

Die Frauenmantel-Staude ist mehrjährig und kann zwischen 30 und 50 cm hoch werden.

Blätter: Die Blattschalen sind rundflächig, fünf- bis neunlappig gefaltet, weich behaart und am Rand gekerbt. Unter bestimmten Wetterbedingungen „schwitzen“ die Blätter Wasser aus, das sich dann in der Mitte den Blattes sammelt. Diese Tropfen nennt man Guttationstropfen und waren im Mittelalter für die Alchemisten sehr beliebt.

Blüte: Die kleinen gelb-grünen Blüten wachsen in doldigen Rispen von ca. April/Mai bis August.

Aufgrund der besonderen Inhaltsstoffe wirkt der Frauenmantel antibakteriell, beruhigend, blutstillend, durchblutungsfördernd, entzündungs­­hemmend, herzstärkend, kräftigend, krampflösend, nervenstärkend und wundheilend.

Der Frauenmantel kann dadurch bei den verschiedensten Beschwerden eingesetzt werden:

  • Magen-Darm-Beschwerden, insbesondere bei Durchfall
  • Augenentzündungen
  • Entzündungen im Mundraum
  • Arteriosklerose
  • Haut: Wunden, Ekzeme, Pickel, Entzündungen, Insektenstiche
  • Nervosität und Schlafstörungen
  • Husten und Halsschmerzen

Wie der Name der Pflanze bereits verrät, stehen die positiven Effekte vor allem bei Frauenleiden im Vordergrund (auch vorbeugend):

  • ausgleichende Wirkung
  • Menstruationsbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Ausfluss
  • Hautprobleme
  • Festigung der Gebärmutter-Muskulatur
  • förderliche Wirkung auf den Eisprung

Anwendung

Je nach Beschwerden, kann der Frauenmantel unterschiedlich verwendet werden.

Zur Stärkung des Unterleibs und der Beckenmuskulatur können Sitzbäder gemacht werden. Genauso bei vermehrtem Ausfluss (Flour) und unregelmäßiger, starker und schmerzhafter Menstruation. Hier kann man zusätzlich auch Frauenmantel-Tee zum Einsatz bringen.

Die Verwendung des Tees ist besonders empfehlenswert beim Prämenstruellen Syndrom (PMS), Wechseljahrsbeschwerden, Schlafstörungen, Nervosität, unerfülltem Kinderwunsch und wie bereits erwähnt bei Menstruationsbeschwerden aller Art und vermehrtem Ausfluss.

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Frauenmantel | © Foto: Fairwandlung.de

Frauenmantel-Tee zubereiten

Die Herstellung des Tees ist denkbar einfach. Du kannst entweder Blüten und Blätter für den Tee verwenden oder nur die Blätter.

Variante 1: Blüten und Blätter

Hier gibst du 1 Esslöffel von Blüten und Blättern auf 250 ml kochendes Wasser und lässt das ganze ca. 7 bis 10 Minuten ziehen.

Variante 2: Blätter

Für eine Tasse benötigst du 1-2 Esslöffel geschnittene oder zerstoßene Frauenmantel-Blätter, die du dann mit kochendem Wasser übergießt. Ziehzeit ist hier ca. 10 bis 15 Minuten.

Variante 3: Apotheke

Wer es ganz bequem haben möchte, kann sich natürlich auch einen fertigen Frauenmantel-Tee aus der Apotheke holen 😉

Ein kleiner Tipp noch für alle Salat-Fans: Du kannst auch 2 bis 3 Blätter vom Frauenmantel klein schneiden und über den Salat geben.

Lass es dir schmecken 😉

Bis bald

Signatur-Mona-xoxo-schräg-web

Quelle: kostbarenatur.net, zauber-kraut.de

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